Mit der German Darts Classic im Hotel van der Valk Gladbeck wurde ein weiteres erfolgreiches Event der PDC Europe gespielt., daüber hinaus war es das erste Event in diesem Jahr in Deutschland. Bereits das Qualifikationsturnier am Freitag war komplett ausgebucht und so konnten 16 Wildcards für die beiden Hauptevents ausgespielt werden. Zuschauertickets für die German Darts Classic waren schon sehr früh vergeben und so gab es an beiden Tagen lange Schlangen der Fans, die sich die besten Plätze vor der Bühne sichern wollten.
Mit Russ Bray und George Noble standen an beiden Tage die besten Caller der PDC auf der Bühne, als Master of Ceremony führte Gordon Shumway gewohnt souverän durch die Veranstaltung. Bereits ab der Vorrunde um 12:00 Uhr fanden die ersten Partien auf der Bühne statt und die sachkundigen Fans sorgten für eine Stimmung wie bei den größten Events der PDC.
Stolze 177 Spieler gingen am Samstag an den Start, angeführt von der Setznummer 1 Mark Walsh, einem der besten Spieler auf der Pro Tour und der Nr. 3 der PDC James Wade. Leider nicht gemeldet hatten Phil Taylor, Raymond van Barneveld, Simon Whitlock und Terry Jenkins, die am Donnertag zuvor noch in der Premier League unterwegs waren. Frühes Aus für viele Topstars
Die Topstars überstanden die erste Hauptrunde, doch in der zweiten Runde lichtete sich dann schon das Feld. Mit Peter Manley, Paul Nicholson, Steve Beaton, Jelle Klaasen und Alan Tabern schieden hier schon der Stars aus. Ihnen folgte in der dritten Runde das komplette Quartett der Premier League Teilnehmer, die den Weg nach Gladbeck gefunden hatten.
Ronnie Baxter unterlag Carlos Rodriguez, der mal wieder ein gutes Turnier spielen konnte. Adrian Lewis hatte an diesem Tag keine Chance gegen Mark Dudbridge, der mit 6:1 überraschend deutlich gewinnen konnte. James Wade und Mervyn King hingegen musste sich denkbar knapp mit jeweils 5:6 Peter Hudson und Kevin Painter geschlagen geben. Mit Mark Webster und John Part schieden in dieser Runde dann auch zwei ehemalige Weltmeister aus. Als Mark Walsh als Nr. 1 der Setzliste dann in der vierten Runde mit 4:6 gegen Vincent van der Voort unterlag, lichtete sich das Feld der Favoriten deutlich und das Turnier wurde immer offener. Mark Dudbridge beendete mit einem 6:5 den guten Lauf von Carlos Rodriguez und auch Kevin Painter brauchte gegen Peter Hudson die komplette Distanz. Eine starke Form zeigt im Moment Co Stompé, der das Duell gegen Gary Anderson sicher mit 6:2 für sich entscheiden konnte.
Richie Burnett, eine der wenigen noch verbliebenen Legenden der Achtziger Jahre auf der Tour, spielte ein starkes Turnier und musste sich Colin Osborne knapp mit 5:6 geschlagen geben. Jamie Caven gewann ebenso sicher mit 6:2 gegen Darren Johnson wie auch Wayne Jones gegen Wes Newton. Das Viertelfinale komplettierte dann Colin Lloyd mit einem 6:4 gegen „Superman“ Matt Clark. So gut The Flash an diesem Tag auch spielte, Vincent van der Voort war noch einen Tick besser und der Niederländer sicherte sich mit einem 6:3 Erfolg das Halbfinale. Dort sollte er auf Kevin Painter treffen, der das Duell der Oranjes mit einem 6:2 über Co Stompé verhinderte.
Jamie Caven hatte seinen letzten Erfolg bei den Austrian Open feinern können und er erreichte in diesem Jahr schon zweimal das Viertelfinale auf der Pro Tour. Wie auch schon in Swindon erreichte „Jabba“ das Halbfinale, er gewann das Duell gegen den „Wizard“ Colin Osborne mit 6:4. Das letzte Ticket für das Halbfinale ging an Wayne Jones, der gegen Colin Lloyd noch einen Rückstand aufholen konnte und die Partie mit 6:5 gewann.
Swen Seifert bester Deutscher am Samstag
Da es bei den Events der PDC Europe ja auch um Preisgelder für die European Order of Merit und damit um Startplatze bei der European und World Darts Championships geht, sind diese Veranstaltungen natürlich für alle Spieler vom kontinentalen Bereich Europas höchst interessant. Die Niederländer Vincent van der Voort und Co Stompé konnten natürlich gut punkten, hier besteht aber zumindest bei Vince die Möglichkeit, dass er über die Top 16 der Order of Merit direkt nach Dinslaken kommt. Wichtige ₤500 konnte sich Carlos Rodriguez sichern, nachdem er bei seinem Heimspiel auf Gibraltar im Januar leer ausgegangen war.
Swen Seifert war mit dem Erreichen der dritten Runde am Samstag der beste deutsche Spieler im Teilnehmerfeld, für ihn waren die ₤300 ebenfalls das erste Preisgeld in diesem Jahr. Swen hat aber noch vier weitere Chancen in Salzburg und in Haarlem, um noch nach Dinslaken zur European Championship zu kommen. Mit seiner starken Leistung beim knappen 4:6 gegen Mark Walsh hat er seine momentan starke Form unter Beweis stellen können.
Ebenfalls die dritte Runde erreichten die Niederländer Johnny Okken und Michael van Gerwen sowie der Grieche John Michael. Bester deutscher Spieler in der aktuellen EOoM ist Tomas Seyler, der sich zusammen mit Jelle Klaasen den dritten Platz teilt. Shorty unterlag Barrie Bates in der zweiten Runde und teilte das Schicksal von Michael Rosenauer (1:6 gegen Mark Webster), Mario Masurka (2:6 gegen Colin Osborne), Andree Welge (4:6 gegen Co Stompé) und Mensur Suljovic (3:6 gegen Mark Dudbridge). Stefanie Lück beeindruckt die Fachwelt
Marko Puls, Jyhan Artut und Maik Langendorf, die in der EOoM noch aussichtsreich stehen, gingen an diesem Tag leer aus. Erfreulicherweise nahmen auch einige Damen an diesem Event teil, angeführt von den internationalen Spitzenspielerinnen Anastasia Dobromyslova und Irina Armstrong.
Anastasia erreichte dann auch die Preisgeldränge, wo sie sich Adrian Lewis geschlagen geben musste. Einen sehr starken Eindruck hinterließ Stefanie Lück, die zwar an beiden Tagen die Preisgeldränge verpasste, die Fachwelt aber am Samstag mit einer starken Leistung auf der Bühne beeindruckte. Selbst der Caller George Noble war voller Lob für das junge deutsche Talent. 11x180 im ersten Halbfinale
Zum ersten Halbfinale wurden dann Vincent van der Voort und Kevin Painter auf die Bühne gerufen und es sollte das beste Spiel „on stage“ an diesem Tag werden. Kevin hatte den besseren Start und holte sich die ersten beiden Legs in 13 und 15 Darts, wobei er im ersten Leg auch seine erste 180 werfen konnte.
Vincent eröffnete den zweiten Durchgang mit seiner ersten 180, er verpasste dann aber zwei Darts zum 81er Finish und Kevin checkte 74 sicher. Im dritten Leg warfen beide Spieler ihre zweite 180, Vincent hatte die Vorlage und nutzte dies zum Leggewinn in 15 Darts mit einem 73er Finish.
Kevin stellte dann mit einem 20 Darter den alten Abstand wieder her, er brauchte aber nach seiner dritten 180 einige Darts, bevor er die Doppel 1 treffen konnte. Der Niederländer verkürzte mit einem 16 Darter auf 2:3 und war im nächsten Leg nach 2x180 in Folge auf dem Weg zum perfekten Leg. Die siebte Treble 20 saß auch, doch er verpasste die Treble 19. Vince stellte sich 32 Rest, traf dann aber sein Doppel nicht und so bekam Kevin, der seine vierte 180 werfen konnte, noch eine Chance, doch er traf das Doppel nicht. Es wurde dann ein 16 Darter von Vince mit einer Doppel 1 am Ende und er legte einen 17 Darter zur ersten Führung in dieser Partie nach.
Im achten Leg war dann Kevin Painter auf dem Weg zum 9 Darter und auch er warf sieben perfekte Darts. Der achte Dart ging sehr knapp in die Treble 10, am Ende wurde es mit einem 10 Darter das beste Leg der kompletten Veranstaltung. In den nächsten beiden Legs hielten beide Spieler ihren Vorteil, Vince ging mit einem 17er in Führung, Kevin glich mit einem 18er und 90er Bullfinish aus.
Zuvor hatte Vincent bei 127 Rest seinen ersten Matchdart, er verpasste das Bullseye aber deutlich. Als Vincent dann das letzte Leg mit einer 180 eröffnete, sah es gut für ich aus, doch Kevin warf 140, 100 und 140 und hatte bei 121 Rest dann auch einen Matchdart, den er am Draht zum Bullseye setzte. Vincent blieb cool und traf die Doppel 20 sicher zum 58er Finish und zum 14 Darter. | Statistiken | 100 | 140 | 180 | Ave. |
| vd Voort | 12x | 6x | 5x | 94,57 |
| Painter | 7x | 8x | 6x | 96,09 |
Der Wanderer zieht in das Finale ein
Im zweiten Halbfinale hatte Jamie Caven einen guten Start und er schaffte nach seiner ersten 180 gleich ein Break in 13 Darts. Mit einem 19 Darter konnte er seinen Vorsprung dann noch ausbauen. Wayne checkte im dritten Leg 68 zum 15 Darter und holte sich sein erstes Leg und schaffte mit einem 16 Darter dann das Rebreak.
Jamie warf seine zweite 180 und holte sich mit einem 15 Darter die Führung zurück, es sollte aber das letzte Leg für „Jabba“ bleiben. Wayne spielte nun richtig auf und drehte die Partie mit Legs von 14,13,18 und 15 Darts zum letztendlich verdienten Finaleinzug. | Statistiken | 100 | 140 | 180 | Ave. |
| Jones | 17x | 9x | 0x | 95,08 |
| Caven | 9x | 3x | 2x | 88,88 |
Vincent am Ziel seiner Träume
Im ersten leg des Finales verpasste Wayne Jones ein 101er Finish und Vincent sicherte sich in 15 Darts das erste Break. In den folgenden Legs hatten beide Spieler dann einige Male Probleme, die Treble zu treffen, für beide Spieler ging es um sehr viel, denn es ging für Beide immerhin um den ersten Turniersieg bei der PDC.
Vincent baute die Führung in 19 Darts aus, bevor Wayne mit einem 19 Darter sein erstes Leg gewinnen konnte. Nach einem verpassten 127er Finish stellte Vincent mit einem 17 Darter den alten Abstand wieder her. Es folgte das beste Leg des Finales als Wayne nach Scores von 180, 140 und 79 ein 102er Finish zum 12 Darter werfen konnte. Gleich im nächsten Leg warf Vincent dann aber sein zweite 180 für 24 Rest und er holte sich sein viertes Leg in 14 Darts. Das siebte Leg eröffnete der Niederländer dann mit Scores von 180, 140 und 125, vergab dann aber zwei Durchgänge lang alle Chancen auf Doppel. So bekam Wayne dann doch noch einmal eine Chance, doch er traf die Doppel 20 nicht zum 117er Finish.
Vincent traf dann mit seinem fünften Dart das Doppel und holte sich das entscheidende Break in 16 Darts. Ein 17 Darter brachte ihm dann den 6:2 Erfolg und neben dem Titel bei der German Darts Classic den ersehnten ersten Titel bei der PDC.
| Statistiken | 100 | 140 | 180 | Ave. |
| vd Voort | 10x | 4x | 3x | 87,22 |
| Jones | 8x | 8x | 1x | 87,17 |
Am zweiten Tag wurde der Jackpot nicht geknackt
Zum zweiten Teil der German Darts Classic fanden sich dann 153 Spieler im Hotel van der Valk ein. Bereits in der ersten Runde erwischte es mit Jamie Caven einen der Halbfinalisten vom Samstag, Jamie unterlag glatt mit 1:6 gegen Barrie Bates. Wenige Minuten später erwischte es dann auch den Finalisten Wayne Jones, der sich Bernd Roith mit 5:6 geschlagen geben musste.
Bernd zeigte einmal mehr, dass er ein stets gefährlicher Gegner ist. Mit Michael van Gerwen, Andy Hamilton und Kevin McDine schieden drei weitere gesetzte Spieler früh aus. In der dritten Hauptrunde begann dann wie am Vortag das große Aussieben und mit Vincent van der Voort scheiterte der Titelträger mit einem 2:6 an seinem Landsmann Co Stompé. Da auch Kevin Painter mit 2:6 gegen Mervyn King verlor, stand frühzeitig fest, dass an diesem Tag vier andere Spieler das Halbfinale bestreiten würden. Ihren Koffer konnten in dieser Runde dann auch John Part, Peter Manley, Colin Osborne, Jelle Klaasen, Ronnie Baxter, Mark Dudbridge und Colin Lloyd packen.
Lloyd unterlag in einem Weltklasse Bühnenspiel mit 4:6 gegen Andree Welge, der mit dem 9. Platz die beste Platzierung eines deutschen Spielers seit Michael Rosenauer in Salzburg im letzten Jahr schaffen konnte. Im Achtelfinale musste sich Andree dann Robert Thornton mit 1:6 geschlagen geben, nach seinem emotionalen Sieg auf der Bühne musste er direkt zum nächsten Spiel ran.
Schmerzhafte 0:6 Niederlagen mussten hier Andy Smith gegen Mark Walsh und Mervyn King gegen Gary Anderson einstecken. Im Duell der Steves konnte sich Steve Brown gegen Steve Beaton mit 6:4 durchsetzen, James Wade stoppte mit dem gleichen Ergebnis den Lauf von Co Stompé und auch Adrian Lewis gewann mit 6:4 gegen den „Muffin Man“ Steve Hine. Brendan Dolan gewann glatt mit 6:1 gegen Kirk Shepherd, richtig spannend wurde es zwischen Mark Webster und Alan Tabern, wo alle möglichen Legs ausgespielt wurden, bevor sich der Waliser durchsetzen konnte. Im Viertelfinale legte Gary Anderson dann noch einen nach und gewann nach Mervyn King auch gegen die Nr. 3 der PDC James Wade mit 6:0, zu diesem Zeitpunkt war der Schotte der Topfavorit auf den Titel.
Gary würde im Halbfinale auf Mark Walsh treffen, der gegen Steve Brown die komplette Distanz brauchte. Auch Adrian Lewis musste alles geben, um Robert Thornton in Schach zu halten, durch das 6:5 war das rein schottische Finale schon einmal erledigt. Brendan Dolan gewann mit 6:3 gegen Mark Webster und er konnte einmal mehr bei einem PDC Europe Event das Halbfinale erreichen. Andree Welge überzeugt mit dem 9. Platz
Andree Welges Lauf bis in die vierte Runde brachte ihm ₤500 für die EOoM ein. ₤300 konnten sich der Däne Nils Heinsoe sowie die Niederländer Jelle Klaasen und Vincent van der Voort sichern. Immerhin noch wichtige ₤200 gab es für die Deutschen Tobias Walbrecht, Stefan Ripkens, Kevin Münch, Bernd Roith, Michael Klönhammer, Maik Langendorf und Michael Rosenauer.
Alle weiteren deutschen Spieler haben nun noch vier Möglichkeiten in Salzburg und Haarlem, um sich unter die Top 8 der EOoM zu spielen.
Brendan fühlt sich wohl bei Events der PDC Europe
Das erste Halbfinale bestritten dann Brendan Dolan und Adrian Lewis. Der Nordire war ein unangenehmer Gegner für Adrian, da er ihn mit seinem langsamen Würfen immer wieder aus dem Tritt bringen konnte. Die erste 180 und das erste Leg in 17 Darts gingen dann auch an Brendan, doch Adrian glich postwendend mit einem 13 Darter aus.
Im dritten Leg hatte Brendan 62 Rest und er traf mit dem ersten Dart die Treble 6. Nach einer einfachen 14 warf er den dritten Dart in die Doppel 20 und war ganz sprachlos, als Russ Bray „no score“ ausrief. Brendan war so durcheinander, dass er danach erneut nicht checken konnte und so holte sich Adrian das erste Break mit einem 18 Darter.Außer der ersten 180 kam von Jackpot nicht viel im nächsten Leg und so konnte Brendan mit einem 121er Finish zum 18 Darter sofort die Partie ausgleichen. Es folgte das nächste Break durch Adrian mit einem 15 Darter, nachdem Brendan drei Darts zur Führung nicht nutzen konnte. Doch er konnte ein weiteres Mal ausgleichen, dieses Mal schaffte er ein 24er Finish zum 12 Darter.
Mit einem 15er konnte Brendan dann erstmals wieder seinen Vorteil halten, doch Adrian hatte den gleichen Plan und glich mit einem 18er aus. Im neunten Leg schaffte Adrian dann das letztendlich entscheidende Break mit einem 12 Darter und einem 121er Finish.
Im zehnten Durchgang waren beide Spieler wohl etwas nervös, Adrian war dann aber sicher genug, um sich mit einem 21 Darter das Finale sichern zu können.
| Statistiken | 100 | 140 | 180 | Ave. |
| Lewis | 14x | 5x | 4x | 92,40 |
| Dolan | 16x | 7x | 2x | 91,24 |
Der Flying Scotsman bricht ein
Das zweite Halbfinale zwischen Gary Anderson und Mark Walsh begann furios, nach vier Legs hatten beide Spieler einen Average von knapp 105. Mark schaffte gleich im ersten Leg ein Break mit einem 111er Finish zum 15 Darter und sorgte dafür, dass Gary nach zweimal 6:0 in Folge auch mal wieder ein Leg abgeben musste.
Nun gab es eine 140 nach der anderen von beiden Spielern und Mark traf die Doppel 20 zum 13 Darter und somit zum 2:0. Gary legte einen 13 Darter ach und konnte mit einem 17 Darter die Partie zum 2:2 ausgleichen. Der Schotte vergab dann einen Dart auf Doppel 20 zur ersten Führung und Mark schaffte das nächste Break mit einem 14 Darter. Nun folgte ein Leg, wo nur ein einziger dreistelliger Score geworfen wurde, am Ende sicherte sich Gary mit einem 21 Darter erneut den Ausgleich. Trotzdem war nun ein Bruch im Spiel des Schotten, der von Leg zu Leg abbaute und an seine starken Leistungen zuvor nicht mehr anknüpfen konnte. Mark nutzte die Chance und holte sich die nächsten drei Legs in 16,16 und 14 Darts. Nachdem Mark Walsh eine Woche zuvor beim UK Open Qualifier in Derby am Sonntag erfolgreich war, stand er zum zweiten Mal in Folge im Endspiel am letzten Tag eines Events.
| Statistiken | 100 | 140 | 180 | Ave. |
| Walsh | 8x | 7x | 2x | 92,96 |
| Anderson | 16x | 7x | 0x | 91,47 |
Verdienter Titel für Adrian Lewis
Adrian zeigte gleich im ersten Leg des Finales, wohin die Reise gehen sollte. Nach Scores von 140,180 und 145 traf er die Doppel 18 zum 11 Darter und er legte mit einem 96er Finish zum 18 Darter gleich ein Break nach. Das dritte Leg eröffnete Adrian mit einer 180, doch er traf in diesem Leg kein weiteres Treble und Mark konnte mit einem 126er Finish zum 15 Darter verkürzen.
Diese Phase des Endspiels gehörte Walshie, der weitere Legs in 17,16 und 18 Darts gewinnen konnte. Zwischenzeitlich holte sich Adrian das sechste Leg mit einem 15 Darter, doch er lag nun mit 3:4 zurück. Jackpot schaltete nun den Turbo ein und er drehte die Partie mit zwei 14 Dartern in Folge. Im zehnten Leg hatte Mark eine Chance auf Doppel zum 106er Finish, doch Adrian blieb cool und traf bei 80 Rest zweimal die Doppel 20. Der 20 Darter eichte ihm zum Titel und der Engländer darf sich nach der Austrian Open im letzten Jahr über einen weiteren Titel bei einem Event der PDC Europe freuen.
Mit der Siegerehrung vom zweiten Tag der German Darts Classic ging ein sehr schönes Event zu Ende, dass Appetit auf mehr gemacht hat und nun fiebern wir alle auf das nächste Event im Mai in Salzburg mit der Austrian Open 2010 hin.
| Statistiken | 100 | 140 | 180 | Ave. |
| Lewis | 11x | 7x | 4x | 94,14 |
| Walsh | 9x | 8x | 0x | 85,56 |













