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Lewis und Lloyd in Crawley erfolgreich

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altNach einer etwas längeren Sommerpause standen am Wochenende im englischen Crawley die nächsten beiden Pro Tour Events auf dem Programm. Die Titel im K2 Centre sicherte sich Adrian Lewis und Colin Lloyd.



In Abwesenheit von Phil Taylor ging Simon Whitlock als an 1 gesetzter Spieler in die Wettbewerbe und er erreichte am Samstag mit klaren Erfolgen souverän die vierte Runde. Dort traf er auf Mark Dudbridge, der eine starke Partie spielte und den "Wizard" mit 6:1 besiegte.



Lange durfte sich "The Flash" aber nicht über diesen Erfolg freuen, denn schon eine Runde später verlor er im Viertelfinale gegen Steve Farmer mit 3:6. Steve Farmer war der Überraschungsspieler des Tages, vor Mark Dudbridge konnte er schon Andy Hamilton mit 6:1 und James Wade mit 6:3 besiegen.



Im Halbfinale behielt er dann die Nerven und gewann im letzten Leg mit 6:5 gegen Gary Anderson und erreichte damit sein erstes Pro Tour Finale überhaupt. Im Finale traf er auf Adrian Lewis, der bei seinem 6:5 Erfolg über Vincent van der Voort im Halbfinale ebenfalls über die komplette Distanz gehen musste.



Schon in den Runden zuvor zeigte sich "Jackpot" als Meister des letzten Legs, denn auch bei seinen Erfolgen über Wayne Atwood, Steve Maish und Mark Webster musste er über die komplette Distanz gehen. Lediglich die Partie gegen Alex Roy in der vierten Runde gewann er souverän mit 6:1. Die Partie gegen Maish beendete Lewis mit einem 161er Finish.



Im Finale schaffte Lewis ein Break zum 4:2 und diese Führung reichte ihm, um den zweiten Turniererfolg in diesem Jahr zu sichern. Damit konnte der Engländer einen Schlussstrich unter einen für ihn unerfreulichen Sommer mit Erstrundenniederlagen beim World Matchplay und der European Championship ziehen. Einen Tag später war für Lewis das Turnier allerdings schon in der dritten Runde beendet, nachdem er mit 3:6 gegen Tony Eccles verloren hatte.



Frühes Aus am Sonntag



Dafür lief es an diesem Tag bei Colin Lloyd sehr gut, der am Vortag noch früh in der zweiten Runde mit 4:6 an Steve Evans scheiterte. Nach knappen Erfolgen über 11 Legs gegen Gary Welding und Terry Jenkins besiegte "Jaws" auch Steve Beaton und Tony Eccles, bevor er sich im Halbfinale mit 6:3 gegen Alan Tabern durchsetzte.



Im zweiten Halbfinale traf Simon Whitlock auf Jamie Caven, der mit einem 9-Darter das sportliche Highlight des Tages setzen konnte. Für "Jabba" war es das erste perfekte Spiel in einem Wettkampf und er schaffte dieses Kunststück mit einem äußerst seltenen Weg.



Ein 9-Darter der besonderen Art



Nach einer schon sehr ungewöhnlichen 167 zum Auftakt und einer 180 hatte Caven 154 Rest, die er mit zweimal Treble 20 und einer Doppel 17 checkte. Diesen Weg hat wohl noch nie jemand bei einem 9-Darter genommen.



Trotzdem reichte es für Caven nicht zum Finaleinzug und er musste sich Simon Whitlock mit 4:6 geschlagen geben. Im Finale führte Colin Lloyd mit 2:0 und 3:1, bevor Whitlock zum 3:3 ausglich. Mit einem 104er Finish holte sich Lloyd die Führung zurück und er führte dann auch mit 5:4, nachdem der Australier ein weiteres Mal den Ausgleich schaffte.



Im zehnten Leg verpasste der "Wizard" knapp ein 120er Finish um die Partie in das letzte Leg zu bringen. Colin Lloyd nutzte die Chance und traf die Doppel 20 zum vierten Turniererfolg in diesem Jahr. Mit diesem Erfolg erreichte der Engländer auch den 7. Platz in der Order of Merit, seine beste Platzierung seit Jahren.




Players Championship 25


First Round
Simon Whitlock (1) Bye
Colin Monk 6-2 Steven Pearson
Steve Hine (32) 6-4 Kirk Shepherd
Dave Askew 6-3 Louis Blundell
Ronnie Baxter (16) Bye
Peter Hudson 6-0 Aodhagan O'Neill
Mark Dudbridge (17) 6-2 Richie Burnett
Ian White 6-4 Nigel Birch
Andy Hamilton (8) Bye
Steve Farmer 6-1 Arron Monk
Steve Grubb 6-2 Michael van Gerwen (25)
Anastasia Dobromyslova 6-0 Henry Zapata
James Wade (9) Bye
Adrian Gray 6-0 Lee White
Andy Jenkins 6-4 Brendan Dolan (24)
Michael Barnard 6-3 Mark Tiller
Jamie Caven (5) Bye
Gary Welding 6-4 Mark Frost
Terry Jenkins (28) 6-4 Matt Clark
Stuart Dutton 6-1 Stephen Perkins
Wayne Jones (12) Bye
Par Riihonen 6-3 Roland Scholten
Co Stompe (21) 6-4 Nick Fulwell
Andy Pearce 6-4 Paul Rowley
Gary Anderson (4) Bye
Mark Hylton 6-3 Darren Johnson
Robert Thornton (29) 6-5 Sam Allen
Stephen Hardy 6-0 Martyn Bevan
Denis Ovens (13) Bye
John Magowan 6-5 Michael Smith
Kevin McDine 6-5 Kevin Painter (20)
Gary Eastwood 6-2 Jim McKevitt
Wes Newton (2) Bye
Chris Thompson 6-3 Andy Callaby
Tony Ayres 6-3 Peter Wright (31)
Scott Rand 6-2 Andy Mason
Mervyn King (15) Bye
Mick McGowan 6-3 Simon Burt
Alan Tabern (18) 6-1 Dylan Duo
Dennis Smith 6-2 Patrick Pace
Vincent van der Voort (7) Bye
Nigel Heydon 6-3 John Part
Terry Temple 6-4 Jelle Klaasen (26)
Ryan Herrington 6-3 Mark Jones
Steve Beaton (10) Bye
Jamie Atkins 6-2 David Ansell
Paul Nicholson (23) 6-5 Justin Pipe
Martyn Turner 6-3 Kevin Dowling
Colin Lloyd (6) Bye
Steve Evans 6-0 Jon Archer
Mark Webster (27) 6-4 Mark Jodrill
Joe Cullen 6-5 William O'Connor
Mark Walsh (11) Bye
Geoff Whitworth 6-3 Ian Jopling
Steve Brown (22) 6-1 Dean Allsopp
Tony Randell 6-3 Ian McFarlane
Adrian Lewis (3) Bye
Wayne Atwood 6-0 Steve Musson
Mareno Michels 6-4 Tony Eccles (30)
Steve Maish 6-5 Dave Honey
Colin Osborne (14) Bye
Paul Williams 6-1 Andy Relf
Alex Roy 6-5 Barrie Bates (19)
Wayne Mardle 6-1 Matt Padgett

Second Round
Simon Whitlock 6-3 Colin Monk
Dave Askew 6-3 Steve Hine
Ronnie Baxter 6-1 Peter Hudson
Mark Dudbridge 6-2 Ian White
Steve Farmer 6-1 Andy Hamilton
Steve Grubb 6-4 Anastasia Dobromyslova
James Wade 6-4 Adrian Gray
Andy Jenkins 6-4 Michael Barnard
Gary Welding 6-3 Jamie Caven
Stuart Dutton 6-4 Terry Jenkins
Wayne Jones 6-1 Par Riihonen
Co Stompe 6-1 Andy Pearce
Gary Anderson 6-4 Mark Hylton
Robert Thornton 6-5 Stephen Hardy
Denis Ovens 6-2 John Magowan
Kevin McDine 6-3 Gary Eastwood
Wes Newton 6-2 Chris Thompson
Scott Rand 6-2 Tony Ayres
Mervyn King 6-1 Mick McGowan
Alan Tabern 6-4 Dennis Smith
Vincent van der Voort 6-5 Nigel Heydon
Terry Temple 6-0 Ryan Herrington
Jamie Atkins 6-4 Steve Beaton
Martyn Turner 6-5 Paul Nicholson
Steve Evans 6-4 Colin Lloyd
Mark Webster 6-1 Joe Cullen
Mark Walsh 6-4 Geoff Whitworth
Steve Brown 6-2 Tony Randell
Adrian Lewis 6-5 Wayne Atwood
Steve Maish 6-2 Mareno Michels
Paul Williams 6-3 Colin Osborne
Alex Roy 6-4 Wayne Mardle
Losers £200

Third Round
Simon Whitlock 6-0 Dave Askew
Mark Dudbridge 6-1 Ronnie Baxter
Steve Farmer 6-4 Steve Grubb
James Wade 6-5 Andy Jenkins
Stuart Dutton 6-5 Gary Welding
Wayne Jones 6-4 Co Stompe
Gary Anderson 6-3 Robert Thornton
Kevin McDine 6-2 Denis Ovens
Wes Newton 6-3 Scott Rand
Mervyn King 6-4 Alan Tabern
Vincent van der Voort 6-2 Terry Temple
Martyn Turner 6-5 Jamie Atkins
Mark Webster 6-1 Steve Evans
Mark Walsh 6-5 Steve Brown
Adrian Lewis 6-5 Steve Maish
Alex Roy 6-3 Paul Williams
Losers £300

Fourth Round
Mark Dudbridge 6-1 Simon Whitlock
Steve Farmer 6-3 James Wade
Wayne Jones 6-4 Stuart Dutton
Gary Anderson 6-2 Kevin McDine
Mervyn King 6-4 Wes Newton
Vincent van der Voort 6-3 Martyn Turner
Mark Webster 6-3 Mark Walsh
Adrian Lewis 6-1 Alex Roy
Losers £500

Quarter Finals
Steve Farmer 6-3 Mark Dudbridge
Gary Anderson 6-4 Wayne Jones
Vincent van der Voort 6-5 Mervyn King
Adrian Lewis 6-5 Mark Webster
Losers £1,000

Semi Finals
Steve Farmer 6-5 Gary Anderson
Adrian Lewis 6-5 Vincent van der Voort
Losers £1,500

Final
Adrian Lewis 6-4 Steve Farmer
Winner: £6,000
Runner-Up: £3,000

Players Championship 26


First Round
Simon Whitlock (1) Bye
Andy Jenkins 6-2 Dave Ansell
Steve Hine (32) 6-2 Jim McKevitt
Patrick Pace 6-2 Mark Tiller
Mark Dudbridge (16) 6-3 Matt Clark
Scott Rand 6-4 Andy Callaby
Ronnie Baxter (17) 6-3 Dave Ladley
Martyn Turner 6-3 Dave Honey
Andy Hamilton (8) Bye
Nigel Heydon 6-2 Mark Jodrill
Mark Webster (25) 6-2 Peter Manley
Nick Fullwell 6-0 Henry Zapata
James Wade (9) Bye
Arron Monk 6-4 Peter Hudson
Brendan Dolan (24) 6-4 Martyn Bevan
Joe Cullen 6-5 Dave Askew
Jamie Caven (5) Bye
Mareno Michels 6-3 Kevin McDine
Jelle Klaasen (28) 6-2 Roland Scholten
Gary Eastwood 6-1 Adrian Gray
Mark Walsh (12) Bye
Andy Pearce 6-2 Andy Mason
Kevin Painter (21) 6-0 Andy Relf
John MaGowan 6-3 Aodhagan O'Neill
Gary Anderson (4) Bye
Colin Monk 6-2 Ian McFarlane
Robert Thornton (29) 6-3 Steve Grubb
Steve Maish 6-2 Steven Pearson
Denis Ovens (13) Bye
Dean Allsopp 6-0 Geoff Whitworth
Co Stompe (20) 6-0 Jon Archer
Richie Burnett 6-5 Louis Blundell
Wes Newton (2) Bye
Steve Farmer 6-2 Terry Temple
Matt Padgett 6-5 Peter Wright (31)
Stuart Dutton 6-3 Par Riihonen
John Part 6-4 Mervyn King (15)
Wayne Atwood 6-0 Tony Randell
Alan Tabern (18) 6-2 Paul Williams
Justin Pipe 6-1 Alex Roy
Vincent van der Voort (7) Bye
Steve Evans 6-3 Michael Barnard
Michael van Gerwen (26) 6-2 Mark Frost
Kirk Shepherd 6-3 Jimmy O'Regan
Wayne Jones (10) Bye
Chris Thompson 6-3 Ryan Herrington
Paul Nicholson (23) 6-4 William O'Connor
Dennis Smith 6-1 Tony Ayres
Colin Lloyd (6) Bye
Gary Welding 6-4 Ian Jopling
Terry Jenkins (27) 6-2 Paul Rowley
Michael Smith 6-1 Stephen Hardy
Steve Beaton (11) Bye
Mark Hylton 6-0 Steve Randall
Steve Brown (22) 6-3 Dylan Duo
Ian White 6-2 Anastasia Dobromyslova
Adrian Lewis (3) Bye
Jamie Atkins 6-5 Nigel Birch
Tony Eccles (30) 6-1 Steve Perkins
Sam Allen 6-3 Mark Jones
Colin Osborne (14) Bye
Kevin Dowling 6-2 Matt Gallett
Darren Johnson 6-4 Barrie Bates (19)
Mick McGowan 6-2 Simon Burt

Second Round
Simon Whitlock 6-4 Andy Jenkins
Steve Hine 6-4 Patrick Pace
Mark Dudbridge 6-2 Scott Rand
Ronnie Baxter 6-0 Martyn Turner
Nigel Heydon 6-4 Andy Hamilton
Mark Webster 6-2 Nick Fullwell
James Wade 6-2 Arron Monk
Brendan Dolan 6-3 Joe Cullen
Jamie Caven 6-3 Mareno Michels
Gary Eastwood 6-5 Jelle Klaasen
Mark Walsh 6-4 Andy Pearce
Kevin Painter 6-5 John MaGowan
Gary Anderson 6-2 Colin Monk
Robert Thornton 6-3 Steve Maish
Denis Ovens 6-3 Dean Allsopp
Co Stompe 6-3 Richie Burnett
Steve Farmer 6-5 Wes Newton
Stuart Dutton 6-2 Matt Padgett
John Part 6-5 Wayne Atwood
Alan Tabern 6-1 Justin Pipe
Steve Evans 6-4 Vincent van der Voort
Kirk Shepherd 6-5 Michael van Gerwen
Wayne Jones 6-4 Chris Thompson
Paul Nicholson 6-4 Dennis Smith
Colin Lloyd 6-5 Gary Welding
Terry Jenkins 6-0 Michael Smith
Steve Beaton 6-2 Mark Hylton
Ian White 6-2 Steve Brown
Adrian Lewis 6-3 Jamie Atkins
Tony Eccles 6-1 Sam Allen
Colin Osborne 6-1 Kevin Dowling
Darren Johnson 6-3 Mick McGowan
Losers £200

Third Round
Simon Whitlock 6-2 Steve Hine
Ronnie Baxter 6-4 Mark Dudbridge
Mark Webster 6-4 Nigel Heydon
Brendan Dolan 6-4 James Wade
Jamie Caven 6-3 Gary Eastwood
Kevin Painter 6-5 Mark Walsh
Robert Thornton 6-3 Gary Anderson
Co Stompe 6-2 Denis Ovens
Stuart Dutton 6-5 Steve Farmer
Alan Tabern 6-3 John Part
Kirk Shepherd 6-3 Steve Evans
Paul Nicholson 6-2 Wayne Jones
Colin Lloyd 6-5 Terry Jenkins
Steve Beaton 6-5 Ian White
Tony Eccles 6-3 Adrian Lewis
Darren Johnson 6-3 Colin Osborne
Losers £300

Fourth Round
Simon Whitlock 6-5 Ronnie Baxter
Brendan Dolan 6-1 Mark Webster
Jamie Caven 6-3 Kevin Painter
Co Stompe 6-3 Robert Thornton
Alan Tabern 6-2 Stuart Dutton
Paul Nicholson 6-2 Kirk Shepherd
Colin Lloyd 6-4 Steve Beaton
Tony Eccles 6-2 Darren Johnson
Losers £500

Quarter-Finals
Simon Whitlock 6-4 Brendan Dolan
Jamie Caven 6-3 Co Stompe
Alan Tabern 6-4 Paul Nicholson
Colin Lloyd 6-5 Tony Eccles
Losers £1,000

Semi-Finals
Simon Whitlock 6-4 Jamie Caven - Jamie Caven hits nine-darter in second leg
Colin Lloyd 6-3 Alan Tabern 
Losers £1,500

Final
Colin Lloyd 6-4 Simon Whitlock 
Winner £6,000
Runner-Up £3,000


 

Informationen zum PDC World Cup

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altMit drei neuen Events erweitert die PDC in diesem Jahr ihr ohnehin schon umfangreiches Angebot. Bereits gespielt wurde die erste Women's World Championship, bei der sich die US-Amerikanerin Stacy Bromberg den Titel sicherte.



Im Herbst steht mit der Under 21 World Championship ein Turnier für die besten Nachwuchsspieler an. Das große Finale dieses Events wird am Finaltag der nächsten PDC World Championship stattfinden. Bei den anstehenden PDC Europe Events in Nuland und Bad Nauheim wird es entsprechende Qualifikationsveranstaltungen für das Endturnier der Under 21 WM geben.



Erster Teamwettbewerb der PDC



Zum ersten Mal in der Geschichte der PDC wird in diesem Jahr auch eine Team-Weltmeisterschaft durchgeführt. Vom 03. bis 05. Dezember wird in der Rainton Meadows Arena in Houghton-le-Spring der PDC World Cup ausgetragen.



Insgesamt werden £150.000 ausgespielt, wenn Teams aus 24 Nationen den ersten Champion ermitteln. Jedes teilnehmende Team besteht aus den zwei Spielern, die am höchsten in der PDC Order of Merit platziert sind.



Für England wären also im Moment Phil Taylor und James Wade am Start, die deutschen Farben würden nach dem aktuellen Stand Jyhan Artut und Andree Welge vertreten. Stichtag für die Nominierung ist ein Tag nach dem PDC World Grand Prix im Oktober. Die besten 8 Nationen nach Wertung der Order of Merit werden für die zweite Runde gesetzt, sie treffen dort auf die Gewinner der Erstrundenpartien, an denen die restlichen 16 Teams teilnehmen werden.



Der Spielmodus des World Cup



Bis zum Halbfinale ist dieses Event ein reiner Doppelwettbewerb. In der ersten Runde, die am Freitag Nachmittag ausgetragen wird, ist der Modus Best 11 Legs. Am Abend wird die zweite Runde im gleichen Modus gespielt. Die acht besten Teams werden in zwei Gruppen gelost, Gruppe A spielt am Samstag Nachmittag, Gruppe B am Samstag Abend.



Erneut geht es in der Gruppenphase über Best of 11 Legs, die beiden jeweils besten Teams erreichen das Halbfinale am Sonntag. Hier werden dann zwei Einzel und ein Doppel über Best of 11 Legs gespielt.



Sollte ein Team beide Einzel verlieren hat es durch das folgende Doppel, dass höher bewertet wird, noch die Chance zum Ausgleich. Für einen Erfolg im Einzel gibt es einen Punkt, der Erfolg im Doppel wird mit zwei Punkten belohnt. Sollte es 2:2 Unentschieden stehen, entscheiden die gewonnenen Legs über Sieg oder Niederlage.



Im Finale, wo es um £40.000 für den Sieger und £20.000 für den Finalisten geht, erhöht sich der Modus auf jeweils Best of 19 Legs. Man darf sich schon jetzt auf dieses Highlight freuen, dass das letzte Event vor der World Championship sein wird.



Preisgelder des PDC World Cup:



Champion: £40,000
Finalist: £20,000
Platz 3: £12,000
Platz 3 in der Gruppen: £8,000
Platz 4 in der Gruppe: £5,000
Runde 2: £3,000
Runde 1: £2,000
Gesamtpreisgeld: £150,000
 

Titel Nr. 11 für The Power in Blackpool

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altMit einem sehenswerten Finale wurde die World Matchplay 2010 beendet. Raymond van Barneveld zeigte eine starke Leistung, doch am Ende war es erneut Phil Taylor, der die Trophäe nach einem 18:12 Erfolg in Empfang nehmen durfte.



„Es ist unbeschreiblich“, sagte Taylor nach dem Endspiel. „Ich liebe dieses Turnier und egal, wie oft ich es gewinne, ist es ein sagenhaftes Gefühl, den Pokal hoch zu halten.“



„Dieses Finale hatte von Allem ein bisschen, es gab Zeiten, wo ich zulegen musste und es gab Zeiten, wo ich es laufen lassen konnte.“



„Raymond hat mir einen großen Kampf geliefert, ich habe aber auch hart gearbeitet, um vorbereitet zu sein. Ich liebe es, wenn „Barney“ mir Gegenwehr leistet. Er hat den Fokus wieder zurück gefunden und kann diese Woche daher als etwas sehr Positives verbuchen.“




Ein hochklassiges Finale ab dem ersten Dart



Zwischen den beiden Rivalen, die aber trotzdem ein sehr freundschaftliches Verhältnis pflegen, entwickelte sich ein spannendes Spiel. Lange Zeit war es sehr knapp und teilweise dramatisch. Taylor warf im ersten Leg gleich eine seiner insgesamt neun 180er, doch van Barneveld konnte seinen Vorteil, das Finale eröffnet zu haben, halten.



Nach einer 177 war der Niederländer dann auch auf dem Weg zum ersten Break, doch Taylor antwortete mit einem 79er Finish zum 1:1. Im dritten Leg war es dann „The Power“, der die erste richtige Chance zum Break bekam, doch die Doppel 11 zum 142er Finish verpasste knapp ihr Ziel.



Bis zum 3:3 blieb die Partie ausgeglichen, als Van Barneveld dann zwei Darts auf Doppel nicht nutzen konnte, war Taylor zur Stelle und traf die Doppel 20 zum wichtigen ersten Break. Beide Spieler hatten die ganze Partie über einen dreistelligen Average und zeigten besonders in den Legs, die sie eröffnen durften, starke Leistungen. „Barney“ lief diesem Break lange Zeit nach und hoffte auf seine Chance.



Die Vorentscheidung rückt näher



Bis zum 8:7 für Taylor blieb es ausgeglichen und dann ging das Finale in die entscheidende Phase. Im sechzehnten Leg stellte sich van Barneveld mit einer 180 auf einen Rest von 24, doch die Möglichkeit zum Rebreak bekam er nicht. Taylor checkte 105 und behielt seinen knappen Vorsprung.



In dieser Phase gab „Barney“ alles, um die Partie noch einmal zu drehen. Er verkürzte mit einem 11-Darter auf 8:9 und stand im nächsten Leg bei 67 Rest erneut kurz vor einem Break. Dieses Mal checkte Taylor 135 mit einer Doppel 14 und versetzte seinem Gegner damit einen Tiefschlag. Van Barneveld war nun leicht angeschlagen und Taylor nutzte diese Chance sofort, um ein zweites Break zum 11:8 nachzulegen.



Der Titelverteidiger verpasste dann knapp ein 121er Bullfinish für ein mögliches 12:8 zur nächsten Pause. Stattdessen schaffte „Barney“ ein 136er Finish, es wurde das einzige Break des Niederländers in diesem Finale. Die große Chance, nach der Unterbrechung die Wende einzuleiten, verpasste van Barneveld. Er traf die Doppel 16 nicht und erneut wurde dies von Taylor sofort bestraft. „The Power“ legte nun sofort nach und beim 13:9 war eine Vorentscheidung gefallen.



"Barney" leicht angezählt



Nun schien auch der Siegeswille von van Barneveld einen kleinen Knacks bekommen zu haben. Er bemühte sich zwar weiterhin, doch Taylor konnte nun souverän in Richtung Titel streben. Als „Barney“ dann im vorletzten Leg einen Rest von 65 überwarf und Taylor sicher seine 50 Rest ausmachte, war auch der letzte Zweifel verflogen.



Mit dem ersten Matchdart auf Doppel 16 zum 64er Finish beendete „The Power“ dieses hochklassige Finale und er wurde einmal mehr verdienter World Matchplay Champion.



Das Fazit des Champions



„Nachdem ich ein Break geschafft hatte, war mir klar, dass ich meinen Vorteil unbedingt halten muss. Ich musste auch unter Druck zur Stelle sein und die 135 war ein Big Shot, der ihm weh getan hat.“



„Ich bin überglücklich und werde heute noch etwas feiern. Doch die European Championship beginnt bereits am Donnerstag und ich werde mich darauf vorbereiten.“




Ein starkes Comeback


Raymond van Barneveld hat eindrucksvoll gezeigt, dass er trotz seiner zweimonatigen Pause immer noch die Nr. 2 der PDC ist. Er startete in diese Woche mit einem 9-Darter gegen Denis Ovens und erreichte sein erstes Finale in Blackpool.



„Man hatte das Gefühl, dass Phil nie sein Doppel verpasste“, sagte van Barneveld im Anschluss. „Man weiß dies schon vor der Partie, doch trotzdem bereitet er einem immer wieder Schmerzen damit. Aus diesem Grund ist er der Beste von uns.“



„Phil entwickelt sich immer weiter und dies ist für mich so niederschmetternd. Ich trainiere und gebe alles, doch es scheint niemals zu reichen.“



„Ich habe den 9-Darter in dieser Woche geschafft, doch dies ist nur ein einziges Leg. Ich habe die Woche genossen, doch das Finale war enttäuschend für mich.“




SPORT1 ist auch in Dinslaken dabei



Nach dem Finale durfte sich mal wieder ein kleiner Fan über das Finalboard freuen, dass er von Phil Taylor mit den Unterschriften aller Beteiligter bekam. Wir dürfen gespannt sein, ob einem Zuschauer in Dinslaken auch diese Ehre zuteil wird?



SPORT1 hat eine Woche lang intensiv über die World Matchplay zur besten Sendezeit berichtet. Nach einer kurzen Pause geht es nun schon am Donnerstag mit der European Championship in Dinslaken weiter und auch dort wird uns SPORT1 mit Live-Übertragungen bestens versorgen.



Statistiken 100 140 180 Ave.
Taylor 35x 28x 9 105,16
Barneveld 46x 24x 2x 100,11




PDC World Matchplay 2010:



Phil Taylor - Raymond van Barneveld 18:12
 

Stacy Bromberg gewinnt die Womens World Championship

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altIm Anschluss an die Halbfinalpartien der PDC World Matchplay wurde in den Winter Gardens von Blackpool das Finale der ersten PDC Women’s World Championship ausgetragen.



Über diverse Ausscheidungsturniere und ein Top 32 Event hatten sich die Engländerin Tricia Wright und die US-Amerikanerin Stacy Bromberg für das Endspiel qualifizieren können. Bromberg hatte sich durch ein knappes 4:3 gegen Anastasia Dobromyslova nach Blackpool gespielt, Wright gewann mit dem gleichen Ergebnis gegen Fiona Carmichael.



Spannung bis zum letzten Leg



Und auch das Endspiel sollte einen ähnlich spannenden Verlauf nehmen wie viele der Partien zuvor im Top 32 Event in Barnsley, bei dem auch mit Steffi Lück und Sabrina Spörle zwei Teilnehmerinnen der PDC Europe am Start waren.



Das erste Leg ging an Bromberg mit einem 74er Finish, die Partie blieb aber ausgeglichen, weil sie im Anschluss mehrere Chancen zu einem Break vergab. So war es dann die große Dame des Dartsports, Tricia Wright hat schon über 50 Titel in ihrer langen Karriere gewonnen, die im fünften Leg das erste Break schaffte. Mit einem 64er Finish legte die Engländerin gleich nach und baute die Führung auf 4:2 aus.



Bromberg verkürzte mit einer sicheren Doppel 8, doch ein 78er Finish brachte Wright in die unmittelbare Nähe ihres größten Erfolges. Im zehnten Leg gab es Matchdarts für Tricia Wright, sie vergab allerdings mehrere Chancen und somit ging die Partie in das elfte und letzte Leg. Wright eröffnete den Durchgang mit einer 100, doch Bromberg hielt dagegen und traf die Doppel 8 zum 92er Finish.



Für Stacy Bromberg war es der größte Erfolg in ihrer Karriere und sie darf sich über ein für den Damen-Dartsport Rekordpreisgeld in Höhe von ₤10.000 freuen.



Eine stolze Siegerin



„Ich musste die ganze Zeit über denken, jetzt bist  du schon so weit gekommen, nun verlier bloß nicht“, sagte Bromberg nach dem Finale. “Ich bin begeistert, nun den Titel zu haben, auch wenn ich am Ende nur noch hoffen konnte, dass Tricia ihre Matchdarts nicht nutzt.“




Beide Spielerinnen haben sich nun die PDC Tour Card 2011 und einen Platz im Grand Slam of Darts gesichert, der im November ausgetragen wird. Unterstützt werden sie darüber hinaus nun in den nächsten beiden Jahren vom Sponsor „Rileys Dartzones“.



Stacy Bromberg, die am Dienstag 54 wird, fügte noch hinzu: „Ich habe mir fest vorgenommen, nun so viele Turniere wie möglich bei der PDC zu spielen.“



„Man erwartet von mir keine Siege, der Druck ist aber bei den Männern, und ich habe schon so manchen Topspieler besiegen können.“



„Simon Whitlock hat es vorgemacht und nach seiner starken WM einige Sponsoren bekommen. Vielleicht habe ich ja auch diese Möglichkeit um diesen Sport in Vollzeit auszuüben.“



„Ich glaube fest daran, dass ich auch gegen die Männer Auge in Auge gewinnen kann. Ich sage nicht, dass ich einen Phil Taylor besiegen werde, aber sie haben den Druck. Ich würde gerne rüber kommen und der ganzen Sache eine Chance geben.“




Mit dem Finale in Blackpool wurde die Suche nach der ersten Women’s World Championesse erfolgreich beendet. Dieses Event mit all den Qualifikationsturnieren weltweit hat einmal mehr Maßstäbe gesetzt und dem Damen-Dartsport bisher ungeahnte Möglichkeiten eröffnet.
 

World Matchplay, das Halbfinale

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altMit Phil Taylor und Raymond van Barneveld haben sich die Setznummern 1 und 2 in das Finale der PDC World Championship spielen können. Die Giganten-Duelle im Halbfinale gegen Simon Whitlock und James Wade verliefen aber unerwartet glatt.



Nun kommt es im Endspiel zum Klassiker des Dartsports, für „Barney“ ist es beim vierten Anlauf die erste Finalteilnahme, „The Power“ hingegen steht nun schon zum elften Mal kurz vor dem Titel.



Sport1 überträgt heute Live ab 19:30 Uhr bis 22:45 Uhr und kommt nach dem Rennen der Moto GP noch einmal um 0:15 Uhr nach Blackpool zurück.



Raymond van Barneveld – James Wade 17:8



Mit einem überraschend deutlichen Erfolg hat sich Raymond van Barneveld gegen James Wade durchsetzen können. Während der Engländer selten seine Normalform erreichte, zeigte sich „Barney“ trotz der hohen Temperaturen im Saal als der frischere Spieler.



Die ersten Legs gehörten aber trotzdem „The Machine“, der sich eine 4:2 Führung erspielte. Nun drehte sich aber die Partie und der Niederländer erhöhte den Druck. Vier Legs in Folge gingen an van Barneveld, der dabei sogar ein schönes 136er Finish warf. Mit einer Quote von 43% auf Doppel konnte er sich die ganze Partie über auf seine Treffsicherheit verlassen.



„Barney“ erspielte sich eine 10:6 Führung und ließ sich auch nicht von einem 145er Finish seine Gegners beirren. Als Konter setzte die Nr. 2 einen 10-Darter und der Abstand wurde immer größer. James Wade schien sich in dieser Phase schon mit der Niederlage abgefunden zu haben, zumindest gab es kein nennenswertes Aufbäumen mehr. Mit einem 91er Finish gewann Raymond van Barneveld eine in der zweiten Hälfte einseitige Partie.



„Mein Ziel ist es, jedes große PDC Turnier einmal gewonnen zu haben“, sagte van Barneveld nach der Partie. „Dieses hier fehlt mir noch und daher gebe ich alles für den Erfolg.“



„Es ist natürlich ein großer Druck da, besonders wenn man als die Nr. 1 aus Holland die Nr. 2 hinter Phil ist. Es wäre sagenhaft, ihn zu besiegen und den Titel zu holen.“




Raymond van Barneveld hat aber schon seit knapp drei Jahren kein Major Turnier mehr gewinnen können und auch sein letzter Erfolg gegen Phil Taylor liegt nun schon zwei Jahre zurück. Man darf also gespannt sein, wie der Niederländer seiner Ansage heute Abend Taten folgen lassen wird.



Phil Taylor – Simon Whitlock 17:4



Aus der mit Spannung erwarteten Neuauflage des WM-Endspiels zwischen Phil Taylor und Simon Whitlock wurde nichts. Der Australier war nicht in der Verfassung wie noch vor einem halben Jahr im „Ally Pally“ und Taylor zeigte einmal mehr in dieser Woche eine fehlerfreie Leistung.



„Dieses Turnier hier zu gewinnen bedeutet mir alles“, sagte Taylor. „Ich glaube, es ist auch das von den Fans gewünschte Finale, besonders nachdem Raymond den 9-Darter vor einer Woche werfen konnte. Es dürfte ein sehr gutes Finale werden, vielleicht sogar das Beste in der Geschichte der World Matchplay.“




Simon Whitlock hatte in dieser Partie die Ehre, das erste Leg gewinnen zu dürfen, doch das war es dann auch für längere Zeit. „The Power“ stellte gleich im Anschluss die Zeichen klar auf Sieg und das Halbfinale war eigentlich schon entschieden, als er sieben Legs in Folge zum 7:1 gewann.



Der „Wizard“ meldete sich kurzfristig zurück und warf ein schönes 126er Finish auf dem Weg, mit 4:9 etwas zu verkürzen. Ein paar vereinzelte Chancen zu punkten hatte Whitlock dann noch, doch Taylor startete eine neue Serie und gewann dieses Mal acht Legs in Folge zum unerwartet deutlichen 17:4 Erfolg.



„Simon hat nicht so stark gespielt, wie ich es erwartet hätte. Ich habe mich aber auf mein Spiel konzentriert und dies hat nach Plan funktioniert.“



„Nun geht es gegen „Barney“, ich liebe es, gegen ihn zu spielen. Er könnte einige 9-Darter in Finale werfen, ich allerdings auch. Die Pause hat ihn positiv verändert, es freut mich, dies zu sehen.“




Finale der PDC World Matchplay 2010:



Phil Taylor - Raymond van Barneveld
 
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